Über das japanische Kloster Kozan-ji und die Zeichnungen der Lustigen Tiere
高山寺 Kozan-ji, ein Tempel nahe der alten Kaiserstadt Kyoto, Weltkulturerbe der UNESCO, Teil eines umfassenden Ensembles an siebzehn verschiedenen Orten in der Umgebung der Städte Kyōto, Uji und Ōtsu, bergen diese buddhistische Tempel, Shintō-Schreine und eine Burg. Japan-Liebhaber Nooteboom bereist den in Weltabgeschiedenheit liegenden Tempel der Shingon-Lehre. Verwunschen und doch mit majestätischer Kraft der geschulterten Geschichte des Alten Japan hütet dieser kultische Ort die einzigen Rollen der „Lustigen Tiere“. In der Heian-Zeit erbaut und später vom Priester Myōe wieder instandgesetzt, nimmt uns Nooteboom mitten hinein in die alte Kultur Japans, kunstvoll eingefangen durch die Fotos seiner Frau.
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