Eine aristophanische Komposition: geistvoll, witzig, mit beißendem Spott. So legt Wondratschek das Zusammentreffen zwischen Dante, Homer und einer Köchin, durchaus als Reflexionsfigur gezeichnet, an. Zwei Titanen der weltgeschichtlichen Literaturhistorie treffen im Hier und Heute aufeinander – der verführerische Gedanke, ihre Sichtweise auf diese Welt auszubreiten, Wondratschek widersteht. Uns begegnen zwei sonderliche Alte, die sich gegenseitig nicht ganz ernst nehmen, einander frotzeln, und doch nachdenkliche Einsprengsel aus ihrem Dasein dem Leser entfalten.
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