Walter Kardinal Kasper: Vor 30 Jahren zum Bischof geweiht, seit mehr als 60 Jahren Priester, 20 Jahre im Vatikan

PRESSEINFORMATION 05. Juni 2019

Presse
Sabrina Reusch
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Am 17. Juni 1989 wurde Professor Walter Kasper im Dom zu Rottenburg zum Bischof geweiht. Der deutsche Theologe hatte vor allem mit „Jesus der Christus“ den Grundstein für ein überwältigendes internationales Ansehen gelegt. Er ist Hauptautor des ersten Bandes des Katholischen Erwachsenenkatechismus der deutschen Bischöfe und Hauptherausgeber der dritten Ausgabe der wohl bedeutendsten katholischen Enzyklopädie, des „Lexikons für Theologie und Kirche“. An die römische Kurie berufen und 2001 zum Kardinal erhoben, leitete er dort von 2001 bis 2010 den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und die Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Seit der Wahl Jorge Maria Bergoglios zum Papst unterstützt Walter Kasper das Pontifikat des argentinischen Papstes und hat mit seinen Werken zu „Barmherzigkeit“ (Freiburg 2012) und „Die Freude des Christen“ (Ostfildern 2018) die theologisch-pastoralen Themen von Franziskus begleitet. In seinem großen Interviewband „Das Feuer des Evangeliums. Mein Weg mit Papst Franziskus“ (Ostfildern 2016) macht der deutsche Kardinal in Rom deutlich, worum es auch ihm selbst in den dreißig Jahren seines Wirkens als Bischof der katholischen Kirche ging: „die seit Jahrhunderten angehäufte Asche beseitigen, um das Feuer des Evangeliums wieder auflodern zu lassen“.

Impressionen von der Leipziger Buchmesse 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht interessieren Sie ein paar Bilder von meiner Lesung auf der Leipziger Buchmesse?

Für mich ein ganz besonderes Erlebnis, denn mein Publikum waren ganz viele junge Menschen, die sich bewusst für meine Veranstaltung entschieden hatten. Darüber habe ich mich natürlich besonders gefreut. Denn die nächste Generation muss schließlich mit dem auskommen, was wir hinterlassen oder auch unterlassen.

Die Diskussion mit den Jugendlichen war super erfrischend, mit sehr vielen tollen Diskussionsbeträgen und vor allem kritischen Fragen an mich, an die Kirche und – an unsere Zukunft.

Oftmals sind Fragen zielführender als lange Monologe. Das war auch hier so. Ich habe versucht, die Antworten möglichst knapp zu halten, um den Fragen dafür mehr Raum geben zu können.

Wir sollten der nachwachsenden Generation genau zuhören: sie stellt die richtigen (unangenehmen) Fragen. Und sie hat kreative Ideen.

Es grüßt Sie ganz herzlich, Ihr
Ingo-Maria Langen

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